Banken
Bankenkooperation oder Alleingang
Bereits vor Jahren haben sich vor allem Regionalbanken, Sparkassen und in der Schweiz die Kantonalbanken zu Kooperationen zusammengeschlossen. Daraus entstanden IT-Dienstleistungsunternehmen sowie Service-Zentren für die Abwicklung von Transaktionen z.B. in den Bereichen Zahlungsverkehr oder Wertschriften.
Die meisten Großbanken optimierten ihre IT und ihr Back-Office meist ohne externe Betriebspartner und boten ihre Leistungen vermehrt auch kleineren Banken an.
Auf dem Weg von "Best-of-breed" zur Standardplattform
Unterdessen entsprechen die bestehenden IT-Anwendungen der Banken jedoch zum grossen Teil nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Architektur dieser Anwendungen wie auch deren Betriebskonzepte mit oder ohne Kooperationen haben sich in der Vergangenheit zwar bewährt, sind aber meist nie grundsätzlich reformiert worden. Außerdem verlangt die stetig wachsende Zahl der Vorgaben vom Staat und von der EU zusehends nach weiteren Anpassungen der IT und der Geschäftsprozesse.
In der Folge ist für die Banken der Druck zur Standardisierung und zur Reduktion der Komplexität deutlich angestiegen. Während das Angebot an Standard-Software heute ernsthafte Alternativen zu den Eigenentwicklungen der Banken und Bankenkooperationen darstellt, hat sich gleichzeitig auch die Zahl der Anbieter für den Betrieb der IT oder ausgewählter Backoffice-Transaktionen erhöht.
Sourcing-Alternativen für Banken
Den Banken stehen deshalb mehrere Sourcing-Alternativen zur Verfügung:
- Wechsel des Leistungsbezugs von der Bankenkooperation zu einem IT-Dienstleister
- Direktes IT-Outsourcing zu einem IT-Dienstleister
- Outsourcing von Backoffice-Prozessen an ein Service-Zentrum einer anderen Bank oder eines IT-Dienstleisters
- Verkauf des eigenen Service-Zentrums an eine andere Bank oder einen IT-Dienstleister.
Fallbeispiele und Referenzen
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